Großeinsatz in Havetoftloit - brennendes Heizöl sorgt für gefährliche Einsatzlage
In der Nacht zum Sonntag, 20. September wurden die Feuerwehren zu einem Großbrand nach Havetoftloit alarmiert. Gegen 23 Uhr wurde ein Feuer im Bereich einer Doppelgarage gemeldet. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Garage bereits vollständig in Flammen, das Feuer griff auf das Wohngebäude über.
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In der Garage befanden sich unter anderem ein Personkraftwagen und ein Motorrad. Ein weiterer Wagen sowie das angrenzende Wohngebäude waren durch das Feuer ebenfalls gefährdet und gerieten teilweise in Brand. Die Einsatzkräfte leiteten umgehend umfangreiche Lösch- und Schutzmaßnahmen ein, um eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern.
Im Verlauf des Einsatzes griffen die Flammen auf die im betroffenen Bereich befindlichen Heizöltanks über. Durch die enorme Hitzeeinwirkung wurden die Tanks beschädigt. In der Folge traten rund 4.000 Liter Heizöl aus, die sich entzündeten. Das brennende Heizöl führte zu einer erheblichen Verschärfung der Einsatzlage. Einsatzkräfte wurden zeitweise durch die Ausbreitung des brennenden Heizöls eingeschlossen. Sie konnten sich aus dem Gefahrenbereich befreien und blieben glücklicherweise unverletzt.
Die Brandbekämpfung wurde unter diesen erschwerten Bedingungen fortgeführt. Gleichzeitig galt es, eine weitere Ausbreitung des Feuers und des ausgelaufenen Heizöls zu verhindern.
Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte aus den Feuerwehren Havetoftloit, Satrup, Esmark-Rehberg, Obdrup und Rüde an dem Einsatz beteiligt. Zusätzlich wurden der Löschzug-Gefahrgut des Kreises Schleswig-Flensburg, die Feuerwehr Sörup mit ihrem Hygieneanhänger sowie die Feuerwehrtechnische Zentrale zur Unterstützung an die Einsatzstelle alarmiert.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Sicherung des ausgelaufenen Heizöls und der Verhinderung einer weiteren Ausbreitung. Die Einsatzkräfte des Löschzug-Gefahrgut übernahmen hierbei diese Aufgaben. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung über die Warn-App NINA gewarnt. Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten.
Nachdem das Feuer weitgehend unter Kontrolle gebracht werden konnte, wurden die betroffenen Bereiche intensiv kontrolliert und gezielte Nachlöscharbeiten durchgeführt. Die Sicherung der Einsatzstelle und die Maßnahmen im Zusammenhang mit dem ausgetretenen Heizöl beschäftigten die Einsatzkräfte über einen längeren Zeitraum.
Trotz der dynamischen Einsatzlage wurde glücklicherweise niemand verletzt. Die genaue Brandursache ist derzeit noch unklar, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Bilder: Freundlicherweise von Jasper Hentschel zur Verfügung gestellt
Text: Jan Ströhmer - Presseteam Kreisfeuerwehrverband Schleswig-Flensburg
Letztes Update: 2026-09-23
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